Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

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Er wird ein Knecht und ich ein Herr, das mag ein Wechsel sein. (eg 27,5


Liebe Leserinnen und Leser!

Der Satz stammt aus einem Weihnachtslied. Er soll beschreiben, was da eigentlich geschehen ist, im Stall von Bethlehem. Jesus, der Sohn Gottes, kommt in unsere Welt. Er wird ein Mensch; wie Du und ich. Er ist Gott und Mensch zugleich, was ja eigentlich kaum vorstellbar ist. Aber er ist das nicht für sich. Das macht auch etwas mit uns.

„Gott wird Mensch, dir Mensch zugute.” (eg 36, 2) Er wird ein Knecht und ich ein Herr. Hier werden die Rollen getauscht. Die Welt steht Kopf.

Auch Martin Luther spricht von einem fröhlichen Wechsel. Und vergleicht Jesus und die gläubige Seele mit einem Bräutigam und einer Braut, die ihre jeweiligen Güter tauschen.

Hier erhebt sich nun der fröhliche Wechsel... Weil Christus Gott und Mensch ist, der noch nie gesündigt hat... so macht er denn die Sünde der gläubigen Seele durch ihren Brautring – das ist der Glaube – sich selbst zu eigen und tut nichts anderes, als hätte er sie getan. So wird die Seele von allen ihren Sünden durch ihren











Brautschatz geläutert, das heißt: des Glaubens wegen ledig und frei und begabt mit der ewigen Gerechtigkeit ihres Bräutigams Christus. Ist nun das nicht eine fröhliche Wirtschaft?
(Von der Freiheit eines Christenmenschen)

Eine fröhliche Wirtschaft, das heißt: Jesus wird arm, um uns reich zu machen; er wird ein Knecht, um uns zu freien Herren zu machen; er nimmt unsere Sünden auf sich, damit wir gerecht werden. Alles, was unser Menschsein ausmacht, macht er sich zu eigen; im Gegenzug bekommen wir alles geschenkt, was seine Gottheit ausmacht

Das Kind in der Krippe hat mehr mit uns zu tun, als uns oft bewusst ist. Es verändert unser Leben, ob wir es merken oder nicht. Gesegnete Weihnachten wünscht

Ihnen Ihr


Bernd Weißbach

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Gemeindebrief



Termin: 02.März