Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld















Freiwilliges Kirchgeld

Auch in unserer Gemeinde wurde nun das "Freiwillige Kirchgeld" eingeführt.

Andere Gemeinden im Kirchenkreis haben bereits gute Erfahrungen gemacht. Am Sonntag, dem 3.September, erläuterte Superintendent Klaus Majores (Bild) in einer Gemeindeversammlung nocheinmal, wie die zu erwartenden Kirchensteuern in den kommenden Jahren immer mehr zurückgehen werden. Das ist der Grund, warum alle Gemeinden auf zusätzliche Einnahmen angewiesen sind, wollen sie ihre Arbeit im gewohnten Umfang weiter führen. Jeder weiß den Beitrag zu schätzen, den die Kirchenzahler zur Finanzierung der kirchlichen Arbeit in der Vergangenheit geleistet haben und immer noch leisten. Tatsache ist aber auch, dass der Anteil der Gemeindeglieder, die Kirchensteuern abführen (müssen), immer geringer wird.

Freiwillig heißt in dem Zusammenhang: es soll sich niemand genötigt fühlen.Kirchgeld heißt in diesem Zusammenhang: wer sich in der Lage fühlt, die Kirchengemeinde regelmäßig finanziell zu unterstützen, wird gebeten einen entsprechenden Dauerauftrag zu erteilen. Über die Höhe des Betrages kann jeder selbst bestimmen. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass es dem Presbyterium der Gemeinde Sicherheit gibt in der Aufstellung des Haushaltsplanes. Außerdem erhält jeder, der sich daran beteiligt, eine Spendenbescheinigung.
Im Übrigen sind Gemeinden, in denen es ein "Freiwilliges Kirchgeld" gibt, nicht von den Beschlüssen betroffen, die die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen im November zu einem "Allgemeinen Kirchgeld" fällen wird.-