Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

  Die
  Kirchengemeinde
  und ihr(e)...





„Erlebnisbericht Shanghai: Was passiert am anderen Ende der Welt?”

Es war eine interessante Reise und ein besonderer Aufenthalt, den man nicht so schnell vergessen wird geschweige denn verpassen hätte dürften, so der Einstieg zu einem kurzweiligen Erlebnisbericht von einem Praxissemester in einer uns fremden Welt.

Zu nächst wurde man bei einer Erkundigung beim Auslandsamt aufmerksam auf einen Aushang für ein Praxissemester in China. Interessant war, dass sich eine fasst zweimonatige Einarbeitungszeit in Iserlohn voran schob, bei der die ersten Kontakte per Videokonferenz mit dem Reiseziel aufgenommen werden konnten.
Das Auditorium lauschte gespannt darauf, dass es sich hierbei um die Konstruktion und Fertigung von Autotürenschanieren ging die ja nicht nur Vorder–, Seiten– und Hintertüren betraf, sondern auch Heckklappen– und Motorhaubenschaniere. Die Entwicklung geht von rein mechanische — in drei Stellungen rast bare — Ausführungen, sondern auch um kontinuierlich verstellbare elektrische und motorische Exemplare. Eine sehr begeisternde Entwicklung, wie zu hören war.

Nordrhein-Westfalen hat 18 Millionen, aber allein Shanghai 22 Mio. Einwohner. Als Schalksmühler Bürger kann man sich das nicht vorstellen, man muss es erlebt haben. Eine sehr moderne Großstadt die in vielen Dingen — wie z.B. dem zahlen mit dem Smart Phone selbst in der kleinsten Suppenküche — unserem ländlichen Leben weit voraus ist.
Manchmal sehnt man sich nach der heimatlichen Idylle, wenn das rege Treiben auch des Nachts keine Ruhe/Unterbrechung finde, aber dafür ist man ja dorthin gereist um das „reichhaltige” Leben zu erkunden.
Im August bei durchschnittlichen 35ºC war es ein warmer Start den wir hierzulande nicht in dem Ausmaße gewohnt sind, aber dafür war der Winter schön mild. Die Rückreise wurde im Februar noch vor Chinese New Year angetreten mit vielen guten Eindrücken und die Freude war groß als die Familie am Düsseldorfer Flughafen mit einem Willkommensplakat die Rückkehr in die Heimat feierte.

Herzlich laden wir ein zum nächsten Männerkreis
um 20:00 Uhr im Gemeindehaus am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019

Die Reise begann letzten August und es ging in die City Shanghai. Da die Ankunft am Wochenende erfolgte ging es zunächst ins Hotel. Am ersten Arbeitstag wurde dann die Wohnung aufgesucht, die man aber erst mit einem Besuch bei der Polizei zur Anmeldung verbinden musste, was aus hiesigen Gefilden nicht so bekannt war und die erste Begegnung mit der neuen Welt darstellte.

Beeindruckend war die enorme Ausdehnung der Stadt und die Menge an Hochhäusern. Warum immer von Downtown gesprochen wurde musste erst erklärt werden. Im Ausland sind natürlich viele englische Begriffe verwand worden zumal die Konversation ausschließlich in Englisch erfolgte. Mit einer Smartphone APP konnte man die Übersetzung ins chinesische — insbesondere der für uns fremden Schriftzeichen — übertragen.

Chinesen sind sehr freundlich und so konnte man sich gleich wohl fühlen. Der Reis schmeckt dort im übrigen besonders gut und so ist es hervorragend das man ihn dort — wie bei uns Kartoffeln — zu jeder Mahlzeit dazu bekommt.
Aufgelistet wurden dann auch gleich die zehn liebsten und nicht so guten Speisen für Europäer. Hähnchenfüße zu essen war eine besondere Herausforderung aber es wurde lobend anerkannt, wenn man zumindest alles einmal probiert hatte.
Was hier als Fondue bekannt ist wird dort in heißen Suppen zubereitet. Auch der runde Tisch— wie man es hier eventuell vom Chinesen kenne — war dort fast ausschließlich anzutreffen.
Aber der Oktober wurde extra für ihn mit einem Oktoberfest gefeiert und dazu gab es dann natürlich auch die entsprechenden deutschen Köstlichkeiten und das Outfit mit „Seppelhose” und Trachten durfte eben nicht fehlen. So kam es immer wieder zu interessanten Abwechslungen, auch wenn Besuch aus Deutschland kam und für die Verbindung zur Heimat sorgte, was zu Weihnachten und Jahreswechsel besonders wichtig war.

Auch über Ausflüge nach Peking, Hongkong und auf Geschäftsreise zu Autobauern in den Süden, Chinas nahe der vietnamesischen Grenze, wurde berichtet. So wurde immer wieder die enormen Dimensionen dieses Landes deutlich und wo eine Stadt mit 100.000 Einwohnern bereits groß erscheint sind dies in China dann gleich über einige Millionen.


Zurück in Deutschland konnte das Studium abgeschlossen werden und die Kenntnisse in der deutschen Partnerfirma weiter angewandt werden
Die nächste Herausforderung wird da nicht lange auf sich warten lassen.


Thomas Schulze–Ardey >