Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

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Japan-Faszination zwischen Tradition und Moderne.



Dieses war das Thema zu einem Vortrag, der in Wort und Bild von Herrn Hans–Hennig–Gerhard vorgetragen wurde. Die Urlaubsreise fand im Frühjahr 2017 statt und dauerte 31 Tage.

Start war in Dortmund. Weiter dann mit dem Flugzeug nach München und von dort nach Tokio. Die Rundreise begann in Tokio. Gleich auf den ersten Bildern war zu erkennen, dass sich die Kultur zu unserer Kultur ganz deutlich unterschied. Auch die für uns unleserlichen Schriftzeichen bilden für die meisten Touristen ein Hindernis. Herr Gerhard konnte aber mit seinen Englischkenntnissen Antworten auf seine Fragen aller Art bekommen.

Das erste Frühstück in Tokio war ein sehr gewagtes fast undefinierbares Frühstück aus wässrigem Reis mit Algen, Lachsstückchen und wahrscheinlich Rettich — dazu irgendwas wabbeliges Fisch-fleischiges usw. Tokio ist eine faszinierende Stadt, voller Menschen und voller Kontraste, sehr sauber und modern aber auch Stadtteile, die auch die Vergangenheit widerspiegeln.
Das Mittagessen fand im Tokio Metropolitan Government Building statt im 45. Stock mit einer herrlichen Aussicht. Auffallend die Ruhe. Es waren bedeutend weniger Menschen in den Straßen als am Vortag da heute Sonntag war. Bevor es nach Shinyuku weiterging,wurde noch der Kaiserpalast besichtigt.

Der Park in Shinyuku ist ein großer Wald mit breiten Wanderwegen die eher wie Prachtstraßen wirkten. Der Eindruck entstand auch durch eine hohe Anzahl riesiger Tore. Nach verlassen des Parks wurde ein sehr großes, beeindruckendes Shoppingviertel, das größte, das H.Gerhard je gesehen hat, durchstöbert. Es war ein Mekka für die Jugend und die Reichen und größer als in New York. Es war autofrei und war nach thematischen Geschäften angeordnet wie z.Bsp. Elektronik, die aber in allen japanischen Städten stark vertreten sind, da die Japaner Elektronik verliebt sind.

Am 5. Tag Abschied von Tokio. Dank guter Vorbereitung gab es keine Probleme bei der weiteren Reise.

Weiter Stationen: Utsomiyu,dann mit ratterndem Zug nach Nikko. Was Herrn Gerhard gleich zu Beginn seiner Rundreise auffiel, war die absoute Pünktlichkeit der Züge. Ebenso fiel auch sofort die große Sauberkeit in den Zügen und den Bahnhöfen auf. Farbig zur besseren Orientierung auf den Böden angebracht war um schneller die richtigen Züge zu finden

Eine Entdeckungstour an einem Fluss entlang, wo am Ufer Mengen von Steinfiguren mit roten Mützen und Lätzchen standen ergab ein sehr schönes, buntes Bild. Auffallend war, dass dort, wie fast überall in Japan, selbst im Wald, überall Getränkeautomaten standen und dieses ist auch bei allen Tempeln der Fall.

Weitere Stationen: Matsushinukaigoin. Die dortige Bucht zählt wohl zu den schönsten drei Buchten in Japan.

Weiter gind es nach Yamayata, Kamazuwa wo überall beeindruckende Besichtigungen stattfanden. Vor dem Besuch Kyotos wurde das kleine Bergdorf Mayone besichtigt, was aber auch mit der Gefahr verbunden war, dass einem plötzlich ein Bär gegenüber stand. Um die Bären zu verjagen,waren überall Glocken befestigt.

Als nächstes stand Kyoto, die Stadt mit den vielen roten Toren, die dort typisch sind, auf dem Programm. Auf den zahlreichen Pisten sollen mehr als 10000 Tore stehen. Kyoto ist auch als Kur–und Badeort bekannt.

Kiushu, eine Hauptinsel Japans, war das nächste Ziel auf der Rundreise. Weiter ging es nach Himeyi und Hiroshima mit einem Denkmal, das an den Abwurf der ersten Atombombe erinnerte. Dort findet jedes Jahr ein Gedenktag, auch von Kindern inszeniert, statt. Es befand sich dort gerade eine Gruppe von Kindern, die diesen Tag benutzten, um an diese von Menschen herbeigeführte Katastrophe zu denken.

Die nächsten Ziele waren: Weiter mit dem Bus nach Takochiho, Kayoshima die eine Provinzhauptstadt ist. Weiter ging es nach Nara, die Stadt mit den zahmen Rehen, dann nach Hahome mit Blick auf den berühmtesten Berg, den Fuiji. Der botanische Garten dort stand auch noch auf dem Programm.

Yokohama und dann Tokio bildete das Ende einer Reise, die an Sehenswürdigkeiten, Schönheit der Natur, herrlichen modernen Städten und auch z.Teil Städten mit alten Bauwerken nichts zu wünschen übrig lies.
Die Freundlickeit der Menschen,die Sauberkeit der Städte, alles gab ein höchst positives Bild dieses Landes.

Wir danken Herrn Gerhard noch einmal an dieser Stelle für die bestens, mit vielen Bildern gestaltete Präsentation seiner Bilder dieser wunderbaren Reise aber wenn ich alles gehörte und gesehene detailliert wiedergeben würde, würde der Rahmen dieses Berichtes gesprengt. Es gab anschließend die Möglichkeit, Herrn Gerhard Fragen zu stellen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde.
Dabei wurde natürlich auch das Thema Pünktlichkeit, besser gesagt, Unpünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel bei uns, besonders von Zügen diskutiert, da dieses Thema ja auch besonders hervorgehoben wurde.



Dieter Walk



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Termin: 02.März