Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

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Ab nach Kassel.


Wieder einmal war Herr Gerhard Otto zu Gast beim Männerkreis der ev. Kirche Hülscheid–Heedfeld um uns mit einem Vortrag mit dem Titel „ Ab nach Kassel” über diese sehr interessante Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zu informieren.

Der ausführliche Vortrag, mit vielen wunderbaren gezeigten Dias war, wie wir es gewöhnt sind, ein Höhepunkt beim Männerkreis.

Zunächst berichtete Herr Otto über den historischen Teil der Stadt: Aus zwei noch heute erhaltenen Urkunden von 913 lag der befestigte Königshof Chasella. Dort hielt sich der König Konrad I auf. Fälschlicherweise wurde dieser Ort als Ursprung Kassels lange Zeit angesehen.
Funde bei Ausgrabungen lassen aber den Schluss zu, dass schon lange vorher dort eine Siedlung existierte und Kassel auf eine 1000-jährige Vergangenheit zurückblicken kann.

Schon 1189 erlangte Kassel das Stadtrecht und 1277 wurde als „Cassel” Hauptresidenz des ersten hessischen Landgrafs Heinrich I. Kassel wurde 1806 von napoleonischen Truppen besetzt und Kassel wurde zur Haupstadt des neu gegründeten Königreichs Westphalen und Residenz von Napoleons Bruder Jerome regiert. Bekannte Bürger der Stadt waren die Brüder Grimm, Achim von Arnim, Robert Bunsen usw. Um die Jahrhundertwende erreichte Kassel eine Einwohnerzahl von 100000 Personen.

In der Bombennacht vom 22.10-23.10 starben über 10000 Bürger in einem Feuersturm und 80 % der Häuser wurden zerstört.

Der Bahnhof Kassel Wihelmshöh wurde 1991 fertiggestellt. Die Documenta Halle wurde 1992 ein- geweiht. Die Weltkunstausstellung Documenta fand anfangs unregelmäßig statt aber seit 1972 findet sie regelmäßig alle 5 Jahre statt. Sie ist mitterweile in der Gesellschaft fest verankert.

Besondere Erwähnung fand die Orangerie (ein Astrologisch-Physikalisches Kabinett und einem angegliederten Planetarium), das Schloß Wilhelmshöh mit einer Antikensammlung,einer Gemäldegallerie alter Meister.

Ganz besonders referierte Herr Otto über den Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules. Der Park wurde 2013 durch die UNESCO zum Weltkultur–und Naturerbe erklärt. Eine ganze Reihe detaillierter Erklärungen zum Herkules, der Entstehung des Bergparks, die schon 1680 begann, folgte. Der Park erstreckt sich vom Herkulesdenkmal, dass ca.8 m hoch ist, über eine 360 Meter lange Kaskadenanlage bis hinunter vorbei an tosenden Wasserfällen, Bachläufen und Seen und an einer 50m hohen Fontäne in Form eines Geysiers zum Schloß Wilhelmshöh . Das Schloß diente früher den Landgrafen und Kurfürsten sowie auch den preußischen Königen und deutschen Kaisern als Sommerresidenz. Weitere Bilder wurden vom Lac und der Roseninsel gezeigt.

Da sehr zahlreiche Aussichtspunkte vorhanden sind, konnten wunderbare, zahlreiche Bilderüüber einen großen Teil des Parks gezeigt werden.

Anschließend konnten Fragen zu dem oben aufgeführten Thema gestellt werden



Dieter Walk



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Gemeindebrief



Abschied

Einladung zum Konzert 13.Mai 2018, 17:00h