Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

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Hilfe für Mali !



Über die augenblickliche Situation in Mali berichtete Francoise Eckern dem Männerkreis der ev. Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld .
Frau Eckern, die schon einige Male zu Gast war, zuletzt mit einem Bericht über die Sahelzone, referierte wieder einmal ausführlich und lebendig über dieses Land. Mali ist eine Republik, die im Juni 1960 unabhängig wurde. Die Hauptstadt ist Bamako mit 16 Mill. Einwohnern, die aus verschiedenen Volksgruppen besteht. Die Amtssprache ist u.a. französisch und noch zwölf anderen Sprachen, bedingt durch die Volksgruppen.

Die Bevölkerung besteht zu 94 % aus Muslimen, 2,5% aus Christen und zu 2% aus Anemisten. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 48 Jahren, eines von fünf Kindern stirbt, bevor es fünf Jahre alt wird, 50 % der Beölkerung hat keinen gesicherten Zugang zum Trinkwasser. Neun von zehn Menschen müssen von weniger als zehn Dollar lebe

Mali ist ein Binnenland, gemeinsame Grenzen zu Mauretanien, Algerien, Niger, Senegal; Burkina Faso, Senegal,Guinea. Durch eine willkürliche Grenzziehung, ohne Rüksicht auf die verschiedenen Volksstämme, kommt es bis heute immer wieder zu Auseinandersetzungen, was sich besonders im Norden abzeichnet.

Die größe Malis beträgt 1.240.000 qkm .Im Vergleich zu Deutschland: 357 000 qkm. Mali besteht zu 2/3 aus Wüste. Nur im Süden gibt es Grünflächen wo dann auch Ackerbau und Viehzucht betrieben wird. Zur Unterstützung und Förderung u.a. der Landwirtschaft engagiert sich Frau Eckern durch das BMZ um dort zu helfen.

Wichtig sei der Brunnenbau, wobei manchmal bis 30 mtr. Tief gebohrt werden müsse. Es werden aber auch Schulen gebaut um z.B. Menschen für die verschiedenen landwirtschaftlichen Berufe auszubilden. Nach einem halben Jahr werden die Schüler entlassen, können aber später zurückkehren, um die Ausbildung zu vertiefen. Man hat dort Ställe mit Hühnern, Rindern und anderen Tieren erricht, die für die Landwirtschaft nützlich sind um die Schüler auch praktisch zu unterrichten.

Ziel ist es auch, die Schüler zur Selbsständigkeit anzuregen, was natürlich auch vom Staat und der Hilfsorganisation unterstützt wird. Aber auch auf anderen Gebieten wird geholfen wie z.B. Bau von Häusern, Straßen usw. Natürlich werden dann auch Fachleute benötigt, die sich um die Planung und die Ausührung kümmern aber das ist auch eine Aufgabe dieser Organisation.

Aber trotz vieler Hilfen wird Mali noch lange Jahre brauchen, um den Standard deutlich zu erhöhen.

Dieter Walk