Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

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Sonnen– und Mondfinsternis:
Entstehung und Ablauf.

Über dieses phantastische Wunder informierte das Ehepaar Schmitz–Alslev sehr ausführlich und fesselnd die Mitglieder des Männerkreises der Ev. Kirchengemeinde Hülscheid –Heedfeld und die zahlreich erschienen Gäste.

Schon immer hatten diese beiden Naturschauspiele das Interesse der Menschen geweckt. Mal wurde Unheil wie z.B. Kriege, Krankheiten usw. als Auslöser dieser Naturschauspiele begründet, aber auch beide Naturschauspiele als Boten vielerlei Unheils angesehen.

Schon vor Beginn unserer Zeitrechnung bis ins Mittelalter wurde versucht, diese Phänomäne zu erforschen. Dadurch wurden dann immer mehr die Ursachen der Sonnen– und Mondfinsternis aufgedeckt.

Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond bei seiner Drehung um die Erde so vor die Sonne schiebt, dass diese von der Erde aus nicht mehr sichtbar ist; wenn also der Mond einen Schatten auf die Erde wirft. Unterschieden wird zwischen einer totalen Sonnenfinsternis und einer partiellen Sonnenfinsternis, die je nach Standort auf der Erde sichtbar ist. Zu einer Sonnenfinsternis kann es nur kommen, wenn die Konstellation Sonne – Mond –Erde sich in einer Neumondphase befindet, was aber auch bei einer Mondfinsternis Voraussetzung ist.
Weitere Erklärungen folgten, warum der Mond bei einer totalen Mondfinsternis nicht ganz dunkel ist, sondern sich in roten, grauen oder braunen Farben zeigt. Die Ursache: Die Restbeleuchtung der Erdatmosphäre. Weitere Erklärungen folgten zu dem Kernschatten und einem Übergangsschattenbereich. Wenn im Kernschattenbereich von der Sonne nichts mehr zu sehen ist, spricht man von einer totalen Sonnenfinsternis. Weitere Themen mit den Erklärungen des Ehepaares Schmitz–Alslev gab es zu dem Kernschatten, zu dem höchstens 200 km breiten Kernschattenbereich auf der Erde, über die ringförmige Sonnenfinsternis, die dann auftritt , wenn nur der äußere Rand der Sonne sichtbar ist. Die Ursache hierfür wurde ausführlich behandelt.

Zur Beobachtung der letzten Sonnenfinsternis am 21.08.2017 reiste das Ehepaar Schmitz–Alslev extra nach Oregon um dort mit anderen Interessenten und mit aufwendigem Gerät die Sonnenfinsternis zu beobachten und mit etlichen Bildern und detaillierten Berichten zu dokumentieren.

Für alle Besucher war dieser Vortrag sehr informativ und interessant.

Dieter Walk