Evangelische Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld

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Erlebnis Aschaffenburg!


Wieder einmal besuchte Herr Gerhard Otto den Männerkreis der ev. Kirchengemeinde Hülscheid – Heedfeld. um eine Stadt, als Diavortrag mit detaillierte Erklärungen vorzustellen, die sich u.a. durch ihre Schönheit, verbunden mit historischen Gebäuden aus verschiedenen Epochen sowie wunderbar gestalteten Parks hervorhebt.

Zunächst erklärte Herr Otto die geschichtliche Entwicklung:

Aschaffenburg entstand durch eine alemanische Siedlung im 5. Jahrhundert. Um 957 gründete Herzog Liudolf das Kollegiatstift St.Peter & Alexander. Dieses ist durch eine Urkunde belegt.

Nach dem Tod seines Sohnes geht das Stift und die o.a. Siedlung an das Erzstift Mainz über. Aus den Grundmauern erwächst im 12. und 13. Jahrhundert ein romanischer–gotischer Kirchenbau mit Kreuzgang.

Sehr viele sakrale Schätze wurden dort im Laufe der Jahrhunderte angehäuft. Aschaffenburg wurde zur zweiten Residenz der Mainzer Erzbischöfe.

Zu erwähnen ist der Bauernkrieg, in dem die Bürger auf der Seite der Rebellen standen. Die Reaktion des Mainzer Kurfürsten Albrecht: Entzug aller erworbenen Privilegien. Durch den Einmarsch Napolens änderte sich die politische Lage im Reich und auch in dieser Gegend mehrmals: 1803 Auflösung des Kurfürstentums Mainz, geändert in ein Aschaffenburger Fürstentum, 1810 in das Großherzogtum Frankfurt eingegliedert. 1814 wird das Großherzogtum dem Königreich Bayern zugeordnet.

Nach einem Jahr besuchte der bayrische König die Stadt und war begeistert von ihr.

Einige Sehenswürdigkeiten in Aschaffenburg: Das Pompejum. Ein einmaliger Nachbau einer römischen Villa in Pompeji.
Er wurde von König Ludwig I angeregt. Alles wurde detailgenau errichtet. Es wurde aber im 2. Weltkrieg stark beschädigt, wurde aber in meheren Phasen wieder aufgebaut.Wiedereröffnung 1994.

Schloß Johannisburg: Aus rotem Sandstein erbaut, gehört dieses Schloß zu den ältesten renaissancebauten Deutschlands.
Besonders muß die Schloßkirche mit der Kanzel, die weltweit größte Sammlung aus Kork mit Architekturmodellen und die Staatsgemäldegalerie mit Bildern von L.Cranach erwähnt werden.
Stiftskirche Peter und Alexander: Gründung durch Herzog Luidolf von Schwaben. 982 wurde Aschaffenburg und damit auch die Stiftskirche Mainz übergeben. Kirche und Stiftskolleg entwickelten sich zum prägenden Faktor für die bevorzugte Residenzstadt der Mainzer Erzbischöfe.

Park Schöntal: Ehemals Tiergarten, wurde 1777 in einen Landschaftsgarten umgewandelt. Sehr romantisch ist die Ecke mit der Ruine des Beguinenklosters die in mitten in einem kleinen See liegt.

Auch die kleine, aber sehr schöne Altstadt mit den verwinkelten Gassen, kleinen Fachwerkwerkhüusern, urige Kneipen sowie Restaurants ist immer einen Besuch wert.

Am 21. November 1944 wurde Aschaffenburg zum großen Teil durch amerikanische Bomber zerstört und an den Osterfeiertagen 1945 wurde Aschaffenburg durch Artellerieangriffe weiter stark beschädigt, weil sich die Stadt als Festung erklärte.



Dieter Walk